Über meine Arbeit

Meine Leinwände bedecke ich mit Schichten aus Acryl, Pigmenten und Ölkreiden. Ich mag raue, unregelmässige Oberflächen, die aussehen, als hätten sie bereits eine eigene Geschichte durchlebt. Selten habe ich vor Beginn eines Bildes eine genaue Vorstellung davon, was ich malen werde. Vielmehr lasse ich mich von Intuition und Zufall leiten. Gern schöpfe ich auch aus dem Fundus des „kollektiven Unbewußten“ (C.G.Jung): Symbole tauchen auf, Traumbilder werden sichtbar, ich gedenke der Archetypen und Märchenfiguren.

Ich zeichne am liebsten mit Feder und Tusche gleich morgens nach dem Aufstehen, wenn sich Traum und Tagesbewusstsein noch berühren und die Hände etwas steif sind.

Schon immer bin ich fasziniert von der komischen Unbegreiflichkeit des Alltags. Dies drücke ich in meinem sogenannten "daily project" aus - tägliche, rasch hingeworfene Zeichnungen in einen Kalender, seit 2012. s. auch: Portfolio - daily project.